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Zeltlagerbericht
Unter der Leitung des "Löters" Julian Eichinger und seinem Team, bestehend aus Teresa P. in der Kombüse
(=Küche), dem Materialwart Patrick Weber, Florian Friedrich am Lenkrad und den Geschwistern Höhl
für das Programm, fand das Diözesanzeltlagers vom 30. Juni bis zum 11. Juli (2. und 3. Ferienwoche) auf dem
Jugendzeltplatz "Krummweiher" in der Nähe der Stadt Markt Bechhofen (Mittelfranken) statt.
Das Zeltlager stand unter dem Thema „Piraten“. Die Teilnehmer, aufgeteilt in vier Crews, wurden in die
Zeit der Piraterie zurückversetzt und mit der Aufgabe betreut, für den Piratenkaiser den größten Schatz der
Sieben Weltmeere zu bergen.
Am ersten Tag (Montag) des Zeltlagers wurden neben dem Gemeinschaftszelt und dem Küchenzelt auch 6 Kohten und
die Jurte der Teamer aufgebaut. Die beiden Großraumzelte wurden durch ein schattenspendendes Sonnensegel
verbunden und auch eine Dusche wurde errichtet, was auch sehr vorteilhaft war aufgrund der Hitze und Sonne,
die bereits erste Sonnenbrandopfer gefordert hatte. Der Zeltplatz war direkt an einem Badesee gelegen und bot
somit auch die Gelegenheit, diesen unter Badeaufsicht zu nutzen. In unmittelbarer Nähe befand sich auch ein
Kioskgebäude mit Liegewiese, wo uns die Benutzung der sanitären Anlagen angeboten wurde. Dies war einmal
eine Abwechslung zu dem gewohnten Plumpsklokomfort.
Am nächsten Tag begann auch schon das Programm: Nach einer Einführung in die Geschichte, bei der die
Programmteamer in klassischen Piratenkostümen auftraten, wurden die 17 Teilnehmer in vier ungefähr gleich
starke Crews aufgeteilt. In der ersten Kreativphase mussten die Teilnehmer einen Namen für ihr Schiff und die
Besatzungsmitglieder finden. Sie füllten einen Schiffsbrief aus und schneiderten sich Kopftücher in einer der
jeweiligen Gruppe zugewiesenen Farbe. Zudem sollten sie eine eigene Flagge für ihre Mannschaft entwerfen und
diese später selber schneidern bzw. basteln. Die Ergebnisse wurden am Abend im Plenum vorgestellt.
Im Anschluss wurde „Capture the flag“ gespielt, wobei die selbstgeschneiderten Flaggen zum Einsatz kamen.
Es spielten jeweils 2 Crews miteinander, sodass immer 8 Teilnehmer gegen 9 Teilnehmer antraten.
Daraufhin wurden die Crews dem Piratenkaiser Gideon Hargrew persönlich vorstellig.
Am Mittwoch war es Aufgabe der Teilnehmer, eine Galionsfigur zu konstruieren und zu bauen, welche danach
präsentiert wurde. Später spielte man „A-Zertreten“, wobei wieder jeweils 2 Crews zusammengelegt wurden.
Am folgenden Tag mussten die Teilnehmer in einem Geländespiel einen Kontaktmann finden: Überall auf dem Gelände
waren Texte verteilt, bei denen Buchstaben in den jeweiligen Farbe der verschiedenen Crews gedruckt waren,
und man so Informationen über den gesuchten Kontaktmann erhalten konnte. Es standen vier als Piraten verkleidete
Teamer zur Auswahl und jede Gruppe musste durch die Informationen ihre Kontaktperson finden. Später bestand die
Möglichkeit im nahe gelegenen Badesee unter Aufsicht der Wasserwacht zu schwimmen und zu baden.
Der Freitag begann mit Frühsport. Daraufhin durften die einzelnen Crews einen Parcours durchlaufen.
Nach einer Botschaft durch die Programmteamer mussten die Teilnehmer nun einem bösen Riesenkraken entkommen,
getarnt durch das Spiel „Kettenfangen“. Am Lagerfeuer wurde eine weitere Botschaft verkündet mit Andeutungen
auf einen bevorstehenden Ausschlaftag.
Der folgende Tag begann für die Teilnehmer mit einem ausgiebigen Brunch, gefolgt von einer großen Wasserschlacht
mit den Teamern und der Möglichkeit zum Schwimmen im Badesee. Am späten Nachmittag spielte man „Sandbänke,
Piraten und Haie“ (eine Eigenkreation der Programmteamer), wobei 2 Crews „Piraten“ verkörperten, die Waren
in Form von Zettelchen auf ihre „Schiffe“ bringen musste, jedoch von „Haien“ gejagt wurden, die die Waren
klauen konnten. Eine weitere Crew spielte die „Sandbänke“, die savepoints für die Piraten darstellten.
Der Sonntag begann mit einer Wanderung nach Königshofen zum Besuch des Gottesdienstes in der örtlichen Kirche,
wo wir einen Großteil des Kirchgänger ausmachten und sogar persönlich vom Pfarrer begrüßt und verabschiedet
wurden.
Gegen Mittag trafen auch schon die ersten Besucher (nicht nur Eltern) zum traditionellen sonntäglichen
Elternbesuchstag (wahlweise auch Älterenbesuchstag) ein.
Neben Volleyball und anderen Spielen, Grillen und Kaffe und Kuchen genossen die Teilnehmer die Zeit
im gemeinsamen Beisammensein mit Eltern, Verwandten und Bekannten.
Am Montag bewältigten die Teilnehmer einen „Dorflauf“ durch Königshofen und Umgebung, wobei sie verschiedene
Stationen ablaufen mussten und dort Punkte sammeln mussten. Am Ziel des Dorflaufs erhielten die Gruppen
weitere Informationen.
Am Nachmittag spielte man „Stratego“. Ein Spiel, bei dem wieder jeweils 2 Crews eine Mannschaft bildeten.
Jedem Teilnehmer wurde ein Rang der typischen Besatzungshierarchie (mit verschiedenen Fähigkeiten) zugeteilt
und man musste versuchen die andere Mannschaft zu fangen. In der Nacht fand ein spannendes Nachtgeländespiel
statt, bei dem die Crews verschiedene im Wald versteckte Materialien sammeln mussten. Daran wurden sie jedoch
von Teamern gehindert, die als „Klabauter“ verkleidet waren. Ziel war es, bei einem Muschelmagier einen
bestimmten Muschelkreis aus den Materialien zu legen, um einen Gegenstand heraufzubeschwören, der auf die
nächste Aufgabe hindeutete.
Am folgenden Tag mussten die Crews knifflige Rätsel lösen, die an Stationen ringsum den Zeltplatz verteilt waren.
Nachdem sie die Rätsel gelöst hatten, mussten sie gegen die „Klabauter“ im Rugby antreten, um eine Schatzkarte
zu erlangen.
Nach dem Kampf gegen die Klabauter wurden jeweils einem Freiwilligen aus jeder Crew die Augen verbunden.
Es handelte sich dabei um eine Wette, welche Gruppe am längsten „blind“ bleiben kann. (Erstaunlicherweise
nahmen alle Betroffenen am nächsten Morgen gemeinschaftlich die Augenbinden ab.) Nach kurzer Eingewöhnung
an die neue Behinderung startete auch schon die richtige Schatzsuche: Die Crews mussten eine schwierige
Schnitzeljagd bewältigen und danach gemeinsam eine vergrabene Schatztruhe heben.
Am Lagerfeuer wurde die Kiste dann geöffnet, doch die Teilnehmer fanden nur Steine und eine Nachricht vor,
in der sich der böser Gegenspieler des Piratenkaisers vorstellte, der den Schatz geklaut hatte.
Am nächsten Tag mussten sich die Teilnehmer nun sowohl kämpferisch (durch „Capture the flag“) als auch
taktisch (durch Knotenkunde) für den bevorstehenden Endkampf zu rüsten.
Die Schatzsuche hatte jedoch Spuren hinterlassen, welche darin sichtbar wurden, dass nun jeweils ein
Freiwilliger aus jeder Crew Schiffsbruch erlitten hatte und so den ganzen Tag auf einem Tisch (vgl. Planke)
STEHEN musste.
Am Abend trat nun der böse Gegenspieler selbst auf und bot den Teilnehmern an, gegen Erfüllung einiger
Aufgaben den Schatz auszuhändigen und übergab den Teilnehmern schließlich auch die Truhe, gefüllt mit Eiskonfekt.
Am Donnerstag endete das Programm, indem den Crews entsprechend ihrer Leistungen, Siege und Niederlagen
innerhalb der letzten anderthalb Wochen die Beute (Eiskonfekt) zugeteilt wurde.
Mit der Beute konnten sie sich nun im letzten Spiel für verschiedene Aufgaben einen von vier Gladiatoren
(=Teamern) ersteigern. Mit dem finalen Gladiatorenspiel fand das Zeltlagerprogramm einen gelungenen Abschluss.
Es folgte die Vorbereitung für den traditionellen „Bunten Abend“ und den Autorenwettbewerb, welche beide
am Lagerfeuer präsentiert wurden und große Freude für Mitwirkende und Zuschauer bot.
Das Zeltlager selbst war wohl eines der harmonischsten und gemütlichsten Lager. Dies lag teilweise auch
an dem gelungenen Spiel zwischen interessantem und spannendem Programm und erholsamer, wunderbar genutzt
und kreativ gestalteter Freizeit, in der sich neben der plötzlichen Begeisterung an Küchendiensten u.ä.
auch ein (Vor-)Leseclub zusammenfand, der zur allgemeinen Belustigung und Unterhaltung beitrug.
Auch der anfangs kritisch betrachtete Umstand, sich den Zeltplatz einige Nächte mit einer Abschlussklasse
einer heimischen Realschule zu teilen, wendete sich hingegen bald doch zum guten, da sich diese Gruppe als
durchaus sympathisch erwies.
Außerdem wurde auch der Mangel an Produkten des Coca-Cola-Konzerns keineswegs betrauert, zumal wir die
KSJ-Aktion bezüglich eines Coca-Cola-Boykotts unterstützten.
Das einzige Manko an diesem Zeltlager war die Quantität an Überfällen: Nur einmal verirrten sich zwei
Piraten an den abgelegenen Zeltplatz. Diese heizten die landrattigen Zeltlagerteilnehmer dafür aber mit einer
nächtlichen Entführung und entsprechender Lösegeldforderung ein.
Schlussendlich waren alle sehr traurig, als der Abfahrttag gekommen war und die Heimreise angetreten werden musste.
Hätte man mehr Wechselwäsche eingepackt, wäre so mancher wohl noch um einiges länger geblieben. :-)
Marius H
Zeltlager2008
Das Zeltlager 2008 fand vom 30. Juni bis zum 11. Juli (2. und 3. Ferienwoche) auf dem Jugendzeltplatz "Krummweiher" in der Nähe der Stadt Markt Bechhofen (Mittelfranken) statt.
Coca-Cola
Das Zeltlager fand (nach Mehrheitsbeschluss) ohne Produkte der Coca Cola Company statt.
Wir unterstüzen damit den
Beschluss der BDKJ-Hauptversammlung 2007 zur ethischen Verantwortung multinationaler Unternehmen.
Treffen
Wir treffen uns am Montag, 30. Juni, um 09:00 Uhr auf dem Parkplatz des Domgymnasiums.
Elternbesuchstag ist am Sonntag, 06. Juli. Einen Link zur Anfahrtsbeschreibung finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Der Besuchstag startet gegen 13:30 Uhr und endet nach dem Grillen am frühen Abend. Wenn Sie einen Kuchen oder Salat mitbringen können, würden wir uns sehr freuen.
Team
Das Team besteht in diesem Jahr aus Julian Eichinger, Florian Friedrich, Patrick Weber, Marius Höhl, Teresa Peh und Victoria Höhl.
Die Telefonnummern des Teams stehen in der Einladung, die per Post verschickt wurde. Außerdem gibt es sie auf Anfrage per Mail oder Telefonanruf (Fulda/87-395).
im Notfall
erreichen Sie das Team auf dem Zeltplatz unter folgenden Rufnummern:
! Die Notfall-Rufnummern sind im Internet nur während des Zeltlagers sichtbar.Außerhalb des Lagers sehen Sie entweder keine oder eine veraltete Rufnummer.

Kosten
Die Kosten betragen einschl. Busfahrt 130 Euro. Die Bankverbindung können Sie telefonisch (Fulda/87-395) oder per E-Mail erfragen.
KSJler/innen finden die Kontonummer auch im internen Bereich der Homepage.
Rückkehr
Wir werden am 11. Juli gegen Abend am ND-Heim (Marienstraße 5, Fulda-Frauenberg) ankommen. Die genaue Ankunftszeit werden wir am Abfahrtstag
über Ihre Kinder telefonisch mitteilen.
Zeltplatz
Details zum Zeltplatz findet ihr auf den Internetseiten des Naherholungsgebietes Krummweiher.
Der Zetplatz gehört zur Marktgemeinde Bechhofen an der Heide.
Größere Kartenansicht, Routenplaner
Informationen zum Download:
Anmelde-Unterlagen (165 kB, PDF)
Weitere Infos:
Anfahrtsbeschreibung
Packliste
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