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Das Zeltlager fand vom 03. bis 16. August in Bürstadt (bei Worms) statt.
Unter der Leitung von Markus Bug wurde das Zeltlager-Team in diesem Jahr von Nicolaus und Hubertus Walter für das Programm, Christian Stidronski für das Material, Katharina Dreifürst als Fahrerin und Jakob Traud als Koch gebildet. Das Team fuhr schon am 02.08.2007 nach Bürstadt (das liegt in der Nähe von Worms), um mit den letzten Vorbereitungen für das Lager zu beginnen. Neben zwei Großraumzelten wurden auch ein Sonnensegel, ein Materialzelt und eine Jurte aufgebaut.
Am 03.08. erreichten die knapp zwanzig Teilnehmer/innen das Lager und man begann mit dem Aufbau der Kohten. Außerdem wurden die TeilnehmerInnen am Abend in die Regeln des Lagerlebens eingewiesen, so dass man – nach einer kleinen abendlichen Einführung – am nächsten Tag mit dem Programm beginnen konnte. Thema des Lagers sollte das Chicago der 30er Jahre sein.
Die KSJlerInnen wurden hierzu in zwei „Mafiafamilien“ eingeteilt und sollten über das Lager hinweg den Einfluss ihrer „Familie“ stärken. Im Zuge der Bandengründung bekamen die Teilnehmer den Auftrag, sich kreativ zu zeigen und Bandennamen, Familienwappen und Lageplan ihres Stadtteils zu kreieren. Zudem sollte sich jeder Einzelne einen Namen und besondere Fertigkeiten überlegen.
Nach der Vorstellung des Kreativteils am nächsten Tag, begann eine „Trainingsphase“ in Form kleiner Wettkämpfe, wie „Kleiderkampf“, Merkspiele, „Heißer Draht“ etc. Nach der Auswertung der Spiele erhielt jeder Spieler für seinen Einsatz einen bestimmten Rang innerhalb der Bande, der mit Spielgeld in entsprechender Höhe belohnt wurde.
Zur Ausgestaltung der Stadtteile sollten in einem Workshop noch einige Bauten errichtet werden, die am Lager weiterhin genutzt werden können. So wurden neben Billardtisch und selbst gemachten Büchern auch ein lagertaugliches Trockengestell, eine Dusche und eine Treppe für das unwegsame Gelände gebaut. Den weiteren Tag verbrachte man mit themenbezogenen Geländespielen und einer Nachtwanderung.
Das günstige Wetter am nächsten Tag nutzend wurden zwei Großgeländespiele gestartet, in welchen die Teilnehmer auch ihr taktisches Vorgehen beweisen mussten, um für ihre jeweilige Bande punkten zu können. Am Mittwoch mussten die Teilnehmer in einem rasanten Fangspiel ihre „Stadtgebiete“ sichern und später mittels eines Planspiels die „Randgebiete“ ausweiten.
Mit einigen Sport-Spielen, wie Volleyball, Fußball etc. verbrachte man den nächsten Nachmittag, um abends in passendem Ambiente dekorierter Großraumzelte einen stilvollen „Casino-Abend“ zu veranstalten. Das bisher gewonnene Spielgeld konnte hier vermehrt aber auch verringert werden.
Beim handwerklichen Kreativteil sollten die Teilnehmer einen „Panzerwagen“ zum Transport ihrer Waren bauen, was ihnen bestens gelang und wobei sie ihr handwerkliches und kreatives Talent unter Beweis stellten. Um die Ergebnisse des Werkens ins Programm einzubinden, führte man ein Geländespiel mit den Transportern durch.
Am Samstag wanderte man am frühen Nachmittag zum örtlichen Freibad und verbrachte dort den Tag, bis es Zeit wurde, den Platz für den anstehenden Elternbesuchstag herzurichten. Den Sonntag begann man mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel mit dem polnischen Austauschpfarrer Ambrosius, der sich gerade in Worms aufhielt und – nach Monaten der Suche – unsere letzte Hoffnung auf einen Priester war. Mit leichten sprachlichen Schwierigkeiten verbrachte man aber einen sehr schönen Gottesdienst, während die ersten Eltern anreisten und somit der Elternbesuchstag begann. Dank zahlreicher Kuchen- und Salatspenden durch die Eltern wurde das Grillgut bestens ergänzt. Um den Anschluss ans Programm nicht zu lang hinauszuzögern, veranstaltete man am späten Abend Nachtgeländespiele mit Kerzen.
Am Montag mussten die Teilnehmer bei einer Art Planspiel mit lebenden Figuren (Teilnehmer) erneut ihr strategisches Geschick beweisen. Auf einem überdimensionalen Spielfeld mussten sie ihre Komplizen zu bestimmten Punkten lotsen und dabei auf gegnerische Fallen oder Spieler achten. Nach der gedanklichen Anstrengung ging man zu einer programmunabhängigen Wasserschlacht über.
Den Abschluss – das direkte Aufeinandertreffen der Banden – bildeten strategische Fang-Geländespiele wie „Stratego“ und „Capture The Flag“, die jedoch nur zu einem vorläufigen Ergebnis zwischen den Banden führten. Im Finalspiel mussten sich die Banden zu einer großen „Familia“ zusammentun, um sich gegen die „Prohibition“ und „bestochenen Polizisten“ zur Wehr setzen zu können. In einem Spiel aus mehreren Teilen und Stufen musste jeder seinen Beitrag leisten, damit die Gruppe siegen konnte. Als dies geschafft war, endete auch das thematische Programm.
Am Mittwoch baute das Team mit einigen Helfern die ersten Teile des Lagers ab, während die Teilnehmer sich der Vorbereitung des „Bunten Abends“ widmeten, der am Abend bis in die Nacht durchgeführt wurde. Nach den letzten Abbauarbeiten am nächsten Tag, trat man gegen Nachmittag die Heimreise an und beendete somit das Zeltlager 2007.
Treffen: Freitag, 03.08., 09:30 Uhr, Lehrer-Parkplatz Domgymnasium.
Elternbesuchstag am 12.08.2007 ab 13.00 Uhr
(Grillen, Kuchen essen, Volleyball, Fußball, ...). Da wir am Lager nur begrenzte Möglichkeiten haben sind Salat- und Kuchenspenden aus der Heimat gern gesehen ;-)
Informationen zum Download:
Flyer (200 kB, PDF)
Anmelde-Unterlagen (165 kB, PDF)
Weitere Infos:
Anfahrtsbeschreibung
Packliste
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